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Helfer, Helden, Widerstandler? Jara Marder

Helfer, Helden, Widerstandler?

Jara Marder

Published September 11th 2014
ISBN : 9783656735847
Paperback
28 pages
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 About the Book 

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Technische Universitat Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Man werde diejenigen, die sich zu Juden freundlich verhalten,MoreStudienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Technische Universitat Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Man werde diejenigen, die sich zu Juden freundlich verhalten, wie Juden behandeln. Doch diese deutsche Minderheit zeichnet sich eben nicht nur durch ihre freundliche Haltung, sondern vor allem durch ihre solidarischen Taten aus, die zahlreiche judische Verfolgte vor dem sicheren Tod retteten. Wahrend die Volkszahlung vom Oktober 1941 noch rund 160.000 im Reichsgebiet lebende Juden verzeichnete, so war die Zahl drei Jahre spater auf gut 14.500 geschrumpft - doch ein Teil dieser Menschen hat aufgrund des Handelns einiger Weniger uberlebt. Zur thematischen wie zeitlichen Eingrenzung soll gesagt sein, dass sich die Arbeit auf die Betrachtung derjenigen Deutschen beschrankt, die innerhalb des Reichsgebietes lebende Juden unterstutzten, wobei der zeitliche Fokus auf den Jahren 1941-1945 liegen wird- das hier genannte Anfangsdatum ist auf den Beginn der systematischen Deportationen zuruckzufuhren, womit sich die Situation der Menschen judischer Herkunft zusatzlich verschlechterte, weshalb auch ein Grossteil der Hilfeleistungen in diesem Zusammenhang stattfand . Auch wenn diesen mutigen Tatkraftigen innerhalb der letzten zwei bis drei Jahrzehnte zunehmend mehr Aufmerksamkeit zuteilwurde, so sind sie im offentlichen Bewusstsein im Vergleich zu Widerstandsbewegungen wie der Weissen Rose oder Einzelpersonen wie Graf von Stauffenberg immer noch weitaus weniger prasent. Da sie mir aber nicht zwangslaufig weniger bedeutsam und schon gar nicht weniger interessant erscheinen, entschied ich mich dazu, sie zum Gegenstand dieser Arbeit zu machen. [...]